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Frankenwein
Der Bocksbeutel: Frankenweine haben eine lange Tradition. Seit dem frühen Mittelalter und bis heute noch wird ein großer Teil der Frankenweine in den Bocksbeutel abgefüllt. Man vermutet, dass die Idee der bauchigen Flaschenform in das 16. Jahrhundert zurückgeht. Zu dieser Zeit wurde der Wein in einen Naturdarm abgefüllt und an der Schärpe befestigt um die Weine möglichst einfach zu transportieren.
Die Rebsorten: Früher war der Müller-Thurgau die meist angebaute Rebsorte Frankens. Dabei handelt es sich um eine Neuzüchtung von Dr. Hermann Müller, der die Rebe um 1900 züchtet. Heute spielt diese Züchtung bei weitem eine geringere Rolle im fränkischen Weinbau. Silvaner zählt heute zu der angesagtesten Rebsorte in Franken. Vermutlich stammt der Silvaner aus Transsilvanien und wurde durch ein Kloster in Franken heimisch. Die Weine vom Silvaner eignen sich als Qualitätsweine hervorragend zu fast allen Speisen. Schwere Spätlesen haben oft ein ähnliches Lagerungspotential, wie man es von einem feinen Riesling kennt.
Die Bodenbeschaffenheiten in Franken: Das fränkische Weinland wird in drei Regionen unterteilt. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen den Regionen Maindreieck, Mainviereck und Steigerwald. Im Maindreieck findet man häufig den Muschelkalkboden. Im Gegensatz dazu trifft man im Mainviereck auf den Bundsandstein, auf dem vor allem Rotweine eine Heimat finden. Keuperböden haben ihre Heimat im bereich Steigerwald. Hier wachsen erdige Silvaner und Rieslinge mit einem hohen Alterungsfaktor. Weine aus Franken finden sie beim Weingut Ernst Popp Weitere Informationen: Anleitungen und Rezepte für Cocktail mixen
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