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Funktion der Quarzuhr
Wohl kaum eine Erfindung hat die Uhren-Industrie so nachhaltig beeinflusst und verändert wie die Quarzuhr. Im Gegensatz zu Uhren mit mechanischen Uhrwerken, wie etwa bei einer Automatikuhr, erfolgt die Zeitmessung in Quarzuhren elektronisch. Doch wie misst man eigentlich die Uhrzeit mithilfe eines Kristalls?
Quarz verfügt über sehr günstige piezoelektrische Eigenschaften. Mittels Quarzoszillatoren, die wie der Name schon sagt über ein eingebautes Quarz-Element verfügen, macht man sich diese Eigenschaften in der Elektrotechnik dort zunutze, wo es erforderlich ist, Zeitintervalle genau zu messen - so wie eben bei der Fertigung von Quarzuhren.
Mithilfe aufwändiger technischer Fertigungsverfahren wird das Element so gefertigt, dass es mit exakt 32.768 Hertz schwingt. Dadurch kann die Frequenz mit einfachen Schaltungen in Sekunden umgelegt werden, indem man die Anzahl der Schwingungen 15 mal durch 2 dividiert (2 hoch 15 = 32.768).
Zu den weiteren positiven Eigenschaften der Quarzuhr zählt, dass diese Technik äußerst wenig Energie benötigt, was nicht selten dazu führt, dass die Batterie der Armbanduhr die Uhr selbst „überlebt".
Die Anzeige der elektronisch berechneten Uhrzeit erfolgt entweder digital mittels eines Flüssigkristalldisplays oder analog per Zeiger. Die Zeiger der Uhr werden dabei von Schrittmotoren bewegt.
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