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Rentenversicherungen vs. Investmentfonds

Rentenversicherungen vs. Investmentfonds

Die Renditen einer privaten Rentenversicherung sind desolat. Das Wirtschaftsmagazin ARD „Plusminus“ hat am 10.08.2006 die Untersuchung vorgestellt. Es wurden rund 30 Versicherer untersucht. Die Ansparphase sollte 20 Jahre betragen, danach Verrentung. Reine klassische Rentenversicherung, keine Fondsgebundene Rente. Ein 45-jähriger Mann, Beruf PR/Medien, zahlt 20 Jahre lang 100 € monatlich ein. Erfragt wurde die garantierte Ablaufleistung.

Das Ergebnis ist niederschmetternd. Die garantierten Renditen lagen zwischen 0,914 und 2,234 % p. a. bei zweidrittel der Anbieter lag der Wert unter 1,5 % p. a. Es wurden keine Zahlen in den Angeboten genannt, für die zu erwartende Rente. Der Grund wird wohl das kommende Jahr sein, dann müssen die aktuellen Sterbetafeln zu Grunde gelegt werden. Dann erfolgen geringere Rentenzahlungen bei allen, auch schon vorher abgeschlossenen Rentenverträgen. Viele Anbieter haben nur im „Kleingedruckten“ drauf hingewiesen. Dann muss genau geprüft werden, wie lange die Angehörigen weiter Rente beziehen lt. Vertrag.

Investmentfonds
sind anders strukturiert. Sie gibt es in den unterschiedlichsten Risikoklassen, also auch für konservativ eingestellte als Altersvorsorge. Garantien gibt es meist keine bei Investmentfonds. Die Renditen lagen in den letzten 20 Jahren im Schnitt zwischen 5 – 15 % p. a. Eine ganz andere Chance als bei Rentenversicherungen. Die Einlagen können hier auch in Form eines Sparplanes ab ca. 50 €, der jederzeit ausgesetzt werden kann oder auch als Einmalanlagen ab ca. 1.000 € erfolgen. Die Fungibilität ist börsentäglich möglich. Sie haben eine hohe Transparenz, da Sie jeden Tag die Anteilspreise einer Fondsanlage an der Börse überprüfen können. Sie wissen wo Sie investiert sind, keine Blackbox wie eine Lebens- oder Rentenversicherung.

Zudem sind Investmentfonds kostengünstiger. Es fallen keine jahrelangen Abschluss und Verwaltungsgebühren über die gesamte Laufzeit an wie bei den Versicherungen, sondern Sie zahlen einen einmaligen Ausgabeaufschlag, der oft auch reduziert wird. Hinzu kommen noch kleinere Managementgebühren etc.

Ordern können Sie die Anteile direkt bei der Gesellschaft, über eine Bank oder Fondsplattform. Die Plattform kann alle Fonds verschiedenster Gesellschaften verwahren und spart Ihnen somit weitere Verwaltungsgebühren. Sie benötigen nur noch einen Freistellungsauftrag und können spielend leicht Ihre Steuererklärung abgeben.

Da das Fondsangebot weit über 8.000 Anlagen umfasst, ist es auch hier sehr schwer den Überblick zu behalten. Eine unabhängige Expertenberatung hilft Ihnen hier, die passende Anlage für Sie persönlich zu finden. Damit Sie Ihre Zukunft genauso unbeschwert genießen können wie bisher.

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