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WebParts WebParts sind kleine Informationsfenster des personalisierbaren SharePoint-Portals auf Basis eines standardisierten Frameworks (.NET-Framework). Sie stellen programmierbare und austauschbare Bestandteile der SharePoint Portal Server Weboberfläche dar, die vor der Benutzung vom Administrator installiert werden müssen und vom Benutzer (mit entsprechenden Rechten) eingeblendet und konfiguriert werden können. WebParts dienen dazu, Inhalte (z.B. aus Datenbankabfragen) darzustellen und zu verwalten bzw. Aktionen des Benutzers auszuführen. Der SharePoint Portal Server liefert in seiner Standardkonfiguration bereits einige installierte WebParts aus, mit denen der Zugriff und die Anzeige von SharePoint-Inhalten möglich ist. Daneben gibt es weitere frei verfügbare Webparts zum Download von Microsoft-Webservern oder Drittanbietern. Mit diesen Standard-Webparts lassen sich jedoch nur eingeschränkt individuelle Bedürfnisse (z.B. Datenbankabfragen) realisieren, lediglich das Layout und der Ansichtsmodus kann in diesem Fall benutzerspezifisch eingestellt werden. Der große Vorteil von Webparts ist jedoch, dass sie mit Hilfe einer Erweiterung der Entwicklungsumgebung Microsoft Visual Studio .NET 2003 von einem Entwickler programmiert werden können. Über das Objektmodell des SharePoint Portal Servers lassen sich somit Anwendungen und Informationen in die Portaloberfläche integrieren, die speziell auf kundenspezifische Bedürfnisse zugeschnitten sind. So lässt sich beispielsweise der Inhalt des Posteinganges von Microsoft Outlook 2003 über ein WebPart im personalisierten Bereich (die angezeigten Inhalte hängen vom angemeldeten Benutzer ab) der SharePoint-Oberfläche integrieren. WebPart Kommunikation WebParts ermöglichen eine Kommunikation , über die zwei oder mehrere WebParts Informationen austauschen können. Dafür muss unter den WebParts eine Verbindung hergestellt werden, die die korrekte Funktionsweise der Kommunikation sicherstellt. Das bedeutet, dass WebParts nur dann untereinander Daten austauschen können, wenn in ihrer Implementierung bestimmte Schnittstellen vorgesehen sind, die miteinander kompatibel sind. So kann beispielsweise ein WebPart, das zum Empfang von Ziffern programmiert wurde, nicht mit einem WebPart verbunden werden, das mehrere Textfelder übertragen soll. Die Verbindung selber kann ohne Programmierkenntnisse von einem SharePoint Benutzer mit entsprechenden Rechten je nach Bedarf hergestellt werden. Damit lässt sich z.B. eine ereignisgesteuerte Listendarstellung realisieren, die je nach Selektion des ersten WebParts Detailinformationen im zweiten WebPart anzeigt. Welche Listenquelle dabei angesteuert werden soll, kann der Benutzer je nach Anforderung durch die WebPart-Verbindung einstellen.
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