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Was ist Spam?
Spam ist der Markenname eines Herstellers für Dosenfleisch. Der Markenname wurde im Jahr 1936 geprägt und ist eine Fusion der Wortkombination „spiced ham". Heute wird unter dem Wort Spam in aller Welt jedoch etwas gänzlich anderes verstanden. Statt an Dosenfleisch denken die meisten Menschen bei der Vokabel „Spam" an unverlangt eingesendete Werbeemails, die den elektronischen Briefkasten verstopfen. Mittels technischer Hilfsmittel (sog. Spamfilter) versuchen sich die E-Mailempfänger gegen die Werbeflut zu schützen.
Allerdings sind auch die Versender von Spammitteilungen nicht auf den Kopf gefallen. Es gelingt ihnen immer wieder, diese Filter zu überlisten und doch bis zum Leser vorzudringen. Meist sind Spams (auch Junk Mails) schon daran zu erkennen, dass einem der Absender gänzlich unbekannt ist und zudem in der Betriffzeile oft englische Wörter zu erkennen sind. Auch wird in den Mails viel mit Rechtschreibfehlern gearbeitet, womit man die Spamfilter überlisten will. Diese erkennen an typischer Weise in solchen Mitteilungen vorkommenden Wörtern, dass es sich möglicherweise um Spam handeln könnte.
Vermutlich ist die Wahrscheinlichkeit, dass jemand eine Spammail liest im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Dass jemand in der Mail einen Link anklickt bzw. in irgendeiner Form auf den Inhalt reagiert, dürfte von der Wahrscheinlichkeit her im Promillebereich liegen. Da das Versenden solcher Mails aber nahezu keine Kosten auslöst, scheint sich der Versand noch immer zu lohnen. Anders ist es nicht zu erklären, dass schon die Provider täglich Milliarde Mails löschen, bevor diese überhaupt den Weg zum Empfänger finden.
Was im privaten Briefkasten ein Ärgernis ist, stellt in der Wirtschaft in den Unternehmen einen enormen Aufwand dar. Die Mitarbeiter verplempern sehr viel Zeit damit, den digitalen Werbmüll zwischen den richtigen E-Mails wegzulöschen.
Klaus-Martin Meyer
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